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KDLB Kaufmännische Dienstleistungsgesellschaft mbH

Betriebswirtschaftliche Dienstleistungen für Insolvenzverwalter

Mit weit über 2.000 erfolgreich begleiteten Insolvenzverfahren in über 20 Jahren ist die KDLB einer der führenden Dienstleister für Insolvenzverwalter, Geschäftsleiter und Staatsanwaltschaften.

Die KDLB vereint juristisches und betriebswirtschaftliches Expertenwissen mit der KDLB-eigenen Analysesoftware “INSOinspector” und einer systemischen Gesamtbetrachtung der Insolvenz. Das erklärte Ziel ist es, belastbare Erkenntnisse in kürzerer Zeit zu gewinnen und die Insolvenzmasse merklich zu erhöhen.

Service, ganz wie Sie ihn brauchen

Wichtige Informationen zum Thema Insolvenz während der Coronakrise

In Zeiten der COVID-19-Pandemie stellen sich häufig die folgenden Fragen:

  • „Muss ich für mein Unternehmen Insolvenzantrag stellen?“
  • „Hafte ich als Geschäftsführer privat, wenn ich jetzt nicht Insolvenzantrag stelle?“
  • „Ist mein Unternehmen durch das COVInsAG geschützt, wenn ich weiterarbeite?“
  • „Darf ich mit meinen Lieferanten weiter zusammenarbeiten, ohne in die Gefahr der Insolvenzanfechtung zu geraten?“
  • „Kann ich als Gesellschafter ein Darlehen gewähren ohne die Gefahr, es als Nachrangdarlehen niemals zurück zu bekommen?“

Einige dieser Fragen bedürfen der juristischen Beratung, für einige andere jedoch lässt sich mit einem betriebswirtschaftlichen Gutachten ein Vertrauensfundament bilden.

Schon seit Wochen beherrscht unser Leben die COVID-19-Pandemie. Neben den vielen gesundheitlichen Fragen sind wir bemüht die zum Teil existenzbedrohenden Auswirkungen auf unsere Wirtschaft abzumildern, die durch die Vielzahl von notwendigen Einschränkungen des sozialen Lebens verursacht wird. Um den Boden für eine hoffentlich erfolgreiche Sanierung zu bereiten, hat der Gesetzgeber mit dem COVInsAG die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt und weitere Erleichterungen für Krisenfinanzierung  und die Aufrechterhaltung der Lieferbeziehung in der Krise zur Überwindung der COVID-19-Pandemie erlassen.

Jedoch greifen diese Erleichterungen nur dann, wenn die jeweilige Unternehmenskrise tatsächlich auch auf den Folgen der Pandemie beruhen und berechtigte Aussichten auf Erfolg haben. Ist dem nicht so, wird der durch das COVInsAG aufgespannte Schutzschirm nicht greifen. Unternehmer wären (wiederum) in der Gefahr der Insolvenzverschleppung und den engagierten Geschäftspartnern droht in der potentiellen späteren Insolvenz die Insolvenzanfechtung.

Sanierung und Krisenüberwindung bedürfen zum Erfolg jedoch neben Engagement und fachlicher Expertise im Besonderen Vertrauen und Geschlossenheit. Nur wenn das gegenseitige Vertrauen besteht, dass alle an einem Strang ziehen, lässt sich der Kraftakt der jetzt notwendig sein wird, schaffen.

Die Unsicherheit, ob der geschaffene Schutzschirm überhaupt greift, ist dabei kontraproduktiv.  Um die gute Absicht zur Sanierungsförderung daher nicht zu gefährden, bietet § 1 S.3 COVInsAG ein in der Praxis taugliches Schnelltestverfahren an.

Liegen nachweislich die Voraussetzungen der Zahlungsunfähigkeit zum 31.12.2019 nicht vor, so wird (widerleglich) angenommen, dass die Krise durch die COVID-19 Pandemie verursacht wurde und die Zahlungsunfähigkeit behoben werden kann. Über diese gesetzliche Vermutungsregelung kann insoweit der Unsicherheit weitestgehend begegnet werden. Zwar mag die Vermutung widerlegt werden, jedoch sind hieran schon nach der Gesetzesbegründung die „höchsten Anforderungen“ zu stellen.

Ob die Vermutungsregelung greift, lässt sich nunmehr schnell und im Vorhinein durch ein entsprechendes Sachverständigengutachten zur Situation zum 31.12.2019 einfach und sicher klären. Hierdurch kann sowohl für die Unternehmensleitung selbst aber auch für die an der Sanierung Beteiligten Vertrauen gebildet oder erhalten werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein Sachverständiger zwingend eine unabhängige Stellung einzunehmen hat und durch seine Expertise eine fachlich qualifizierte Aussage garantiert wird. Anders als die bloße Aussage der Geschäftsleitung hat der Sachverständige sein Ergebnis auf den durch Ihn eingeholten und abgeforderten Informationen nachvollziehbar zu begründen. Auf ein vorgelegtes Sachverständigengutachten kann sich daher auch in einer späteren Auseinandersetzung verlässlich berufen werden. Hierbei kann es sinnvoll sein, dieses Gutachten nicht nur für das eigene Unternehmen erstellen zu lassen, sondern es unter Umständen auch von Kunden zu fordern.    

Will man sich in der Krisenbewältigung daher vordringlich auf die Krise selbst konzentrieren ohne die Gefahr einer späteren Haftung oder Anfechtung fürchten zu müssen, bietet ein eingeholtes fachkundiges Gutachten zur Situation zum 31.12.2019 dementsprechend einen verlässlichen Schutzschild.

Gutachten dieser Art basieren auf insolvenzrechtlichen Regelungen, die sich von anderen maßgeblich unterscheiden und erfordern betriebswirtschaftliches Knowhow. Sie werden unter anderem von Sachverständigen für Insolvenzuntersuchungen und Fachanwälten für Insolvenzrecht angefertigt.

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Kompetent. Erfahren. Europaweit.

Die KDLB verbindet langjährige betriebswirtschaftliche Kompetenz mit juristischer Expertise in Insolvenz- und Zivilrecht. Die durch uns ermittelten Sachverhalte können auf Wunsch direkt durch Gründungsgesellschafter und Rechtsanwalt Dirk Kirstein juristisch geprüft und gerichtlich durchgesetzt werden, mit dem wir Tür an Tür zusammenarbeiten. Profitieren Sie von unserem Fachwissen und unserer über 20-jährigen Erfahrung.